Archivierung & Dokumente

CaRD LSR — Legacy System Retirement

Ein Altsystem am Leben zu halten, nur damit man noch nachschauen kann, ist die teuerste Form der Aufbewahrung. LSR beendet das.

Nach einer Migration oder einem Systemwechsel bleibt fast immer ein Altsystem stehen — nicht, weil es gebraucht wird, sondern weil noch jemand hineinschauen können muss. Es kostet Lizenzen, Wartung, Betrieb, Hardware und regelmäßige Sicherheits-Updates, während es fachlich nichts mehr beiträgt. Über die typische Aufbewahrungsfrist von zehn Jahren summiert sich das erheblich.

CaRD LSR beendet diesen Zustand: Wir überführen die aufbewahrungspflichtigen Daten, Belege und Dokumente aus dem Altsystem in ein Archiv und stellen sie über eine eigene Recherche-Oberfläche bereit — lesbar, durchsuchbar und auswertbar, ohne dass das Quellsystem noch läuft.

Was übernommen wird

Berücksichtigt werden nicht nur die Bewegungs- und Stammdaten, sondern auch die Randbereiche, an denen Stilllegungsprojekte gern scheitern: die Inhalte des Archivsystems, Belegdokumente und Anlagen (GOS/Attachments), Ausgabedaten aus DART und ADK sowie Cluster- und Poolzugriffe. Das Verfahren funktioniert für SAP-Systeme ebenso wie für ERP-Systeme anderer Hersteller.

Was das bringt

Die laufenden Kosten des Altsystems entfallen vollständig; die Aufbewahrungspflicht erfüllen Sie weiterhin — nur eben zum Preis eines Archivs statt zum Preis eines Systems. Die Recherche steht auch Nutzern zur Verfügung, die im Altsystem nie einen Zugang hatten, etwa der Steuerabteilung oder einer Betriebsprüfung.

Zusammenspiel mit der Cloud-Archivierung

Als Zielspeicher kommt jeder der Speicher in Frage, die auch der CaRD Connector bedient — Azure, AWS S3, SharePoint Online oder STACKIT. Damit landen Altbestand und laufende Ablage auf derselben Infrastruktur, und Sie betreiben nicht zwei Archivwelten nebeneinander.

Lieber einmal zusehen als dreimal lesen?

Wir zeigen Ihnen das Tool in einer Online-Demo an Ihrem eigenen Szenario — oder bei Ihnen vor Ort.