CaRD Workspace für Azure
Für Bestände, in die niemand mehr hineinsieht: Auskunft direkt auf dem Storage Account — ohne Schreibrechte und ohne zweite Kopie.
Nach einer Archivierung oder einer Systemstilllegung liegen die Daten irgendwo in einem Storage Account, und Auskunft gibt derjenige, der sich im Azure-Portal auskennt. Das ist umständlich, schwer nachvollziehbar und verlangt Rechte, die für eine reine Auskunft deutlich zu weit gehen.
Der CaRD Workspace für Azure setzt eine Oberfläche direkt auf den Speicher — ohne Connector, ohne SAP und ohne zweite Kopie der Daten. Container und Ordner lassen sich navigieren, jedes Objekt zeigt seine Metadaten und Index-Tags, einzelne Dateien lassen sich herunterladen.
Schreiben ist nicht vorgesehen
Es gibt keine Funktion zum Hochladen, Ändern oder Löschen — nicht abgeschaltet, sondern gar nicht gebaut. Für Nachweiszwecke ist genau das die Voraussetzung: Wer Auskunft erteilt, soll den Bestand nicht anfassen können.
Facetten statt Suche ins Blaue
Ein Indexlauf liest Metadaten und Tags des Bestands in eine eigene Datenbank und ermittelt dabei, welche Felder überhaupt vorkommen. Daraus entstehen Filter, die zum tatsächlichen Bestand passen — statt einer Suchmaske voller Felder, die nie jemand befüllt hat. Der Speicher selbst bleibt dabei unverändert.
Was nicht jeder sehen soll
Container und Objektgruppen lassen sich ausblenden. Ausgeblendetes wird mitgezählt, damit erkennbar bleibt, dass etwas fehlt; der direkte Aufruf eines ausgeblendeten Objekts wird abgewiesen und nennt die Regel, die gegriffen hat.
Vorher wissen, was drin ist
Zum Lieferumfang gehört ein rein lesendes Prüfwerkzeug, das den Bestand vorab aufnimmt: Container, Objektzahlen und die tatsächlich belegten Metadatenfelder. Danach ist absehbar, welche Facetten sinnvoll sind und wie viel Einrichtung nötig wird — bevor irgendetwas eingerichtet ist.
Auch dieses Werkzeug ist neu im Katalog; die ersten Einführungen begleiten wir persönlich.
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